Religion und Sprache im ORF

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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon ClaudiaK » Mi 17. Mai 2023, 07:19

weil der Humanismus per se nach katholischer Lehrtradition immer ein großes Ärgernis war, da er den Menschen vergötze

Für manche Auswüchse von Personenkulten haben Kirchenvertreter damit sicherlich Recht. Ich denke da an die Ohnmachtsanfälle von Jugendlichen angesichts von bestimmten Musikern oder Software-Entwicklern, ich denke auch an Haloeffekte, wo auf Grund einer guten Eigenschaft einer Person ihr auch auf anderen Gebieten gute Eigenschaften (unsinnigerweise) zugeschrieben werden, im weitesten Sinne denke ich an das gesamte permanente Posten und Liken des eigenen Lebens als systemisches Einfordern von Bewunderung...
Zudem fürchten Kirchenvertreter, dass die Eingriffe in die Natur der Welt und die des Menschen sowie die Schaffung der KI als "eigenem Menschenentwurf" Denkansätze sind, bei denen der Mensch sich zu Gott machen will.

Ich aber meine, dass nur bei einem kleinen Teil der Menschheit die Leistungen derart überhöht werden, dass man von Vergötzung sprechen kann. Wenn der Humanismus den Menschen in den Blick nimmt, dann meint er die Würde jedes einzelnen Menschen: Mitempfinden, Gerechtigkeit, Hochschätzung, Vorschußvertrauen, ein geduldiger und zugewandter Umgangston. An diesen Umgangsformen fehlt es da wohl eher auf allen Ebenen, vom Nahfeld bis zur Weltgemeinschaft, und besonders international. Es herrscht da ein großer Mangel, Ausbeutung und Co stehen an der Tagesordnung. Dagegen werden Verzicht und Rück- und Rücksichtsnahme, die Kunst, auch einmal aufzuhören und anderen Freiräume zu lassen wenig gehypt. Eine Gefahr, wo da ein Humanismus jemals in Vergötzung umschlagen könnte, sehe ich nicht.
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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon marcus03 » Mi 17. Mai 2023, 09:37

weil der Humanismus per se nach katholischer Lehrtradition immer ein großes Ärgernis war,

So wie die katholische Lehrtradition mit ihren Absurditäten und Pervertierung oft ein großes
Ärgernis in der Menschheitsgeschichte war und z.T. noch ist.

Die Kirchen haben schlicht Angst, dass ein selbstloser Humanismus ohne Jenseitsmotivation,
die im Leben eh nicht weiterhilft, ihnen den Rang abläuft und schon partiell abgelaufen hat.
Die Angstmacher von gestern bekommen jetzt selber mächtig Angst und fürchten v.a.
um ihren Machtverlust und ihre nicht mehr rechtfertigbaren Priviligien, Reichtümer und den
Kontrollverlust über das naive Gläubigenfußvolk, das immer noch für dumm verkauft
auf Nebenkriegsschauplätzen, die
a) fast niemanden interessieren (dogmatische Streitereien, innerkirchlichen Zwist etc.)
b) keine Bedeutung im Leben oder gar das Überleben der Menschheit haben
c) nur Frust, Unmut, Kopfschütteln erzeugen über soviel Phrasendrescherei, Leerformeln,
Ritual-Zirkus und die Lebensrealität ausklammernden echten Probleme der Menschen
(Leistungsdruck, Folgen von Corona, Ungleichheit und wachsende Kluft zwischen Reich und Arm,
kurz: der ubiquitäre Realitätdruck, dem immer mehr nicht mehr standhalten und z.T.
daran zugrunde gehen)
Die Kirchen biedern sich immer noch dem Kapital an, sind selber gierige Großkapitalisten
und beißen nicht die Hand, die sie füttert, obwohl sie es Selbstverständnis (Option für die Armen)
müsste. Die Finanzskandale reißen nicht ab:
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... c6a087a449

Schätzungsweise 12,9 Milliarden Euro betrug das Kirchensteueraufkommen im Jahr 2022. Dies entspricht einem Plus gegenüber dem Jahr 2021 von rund 200 Millionen Euro. Auf die katholische Kirche entfielen im Jahr 2022 knapp 6,8 Milliarden Euro, auf die evangelische Kirche rund 6,1 Milliarden Euro.08.04.2023

Dazu kommen noch weitere milliardenschwere Zusatzleistungen.
Warum muss ein Staat Bischöfe (in hohen B-Positionen) und die theologische Ausbildung bezahlen?
Irgendwann muss Schluss sein mit den Entschädigungen aus der Säkularisierung.
Die Kirchen haben genug Vermögen um sich nicht ewig alimentieren zu lassen.
Warum sollte in Deutschland nicht funktionieren, was in Frankreich lange selbstverständlich ist.
Eine reiche Kirche war noch nie glaubwürdig, eine arme fast immer.
Geld und Macht verdirbt den Charakter, das gilt auch in diesen Tagen auch und besonders
für die Kirche, in denen ein Skandal den nächsten jagt, so dass man meinen könnte,
das ist nur die Spitze des Eisberges (das jahrhunderte lange psychische Elend wird kaum thematisiert)
in einer eiskalten Instituition, wenn es um Geld, Macht und Pfründe geht.
MONEY AND POWER FIRST scheint immer noch mehr im Vordergrund zu stehen
als der NEUE WEG des echten menschlichen und friedvollen auf der Basis
von Humanität, Solidarität und Subsidiarität oder kurz : der caritas vere humana
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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon medicus » Mi 17. Mai 2023, 09:45

ClaudiaK hat geschrieben:Schaffung der KI als "eigenem Menschenentwurf"

https://www.katholisch.de/artikel/44560 ... ttesdienst
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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon Sapientius » Do 18. Mai 2023, 09:00

mystica hat geschrieben:
weil der Humanismus per se nach katholischer Lehrtradition immer ein großes Ärgernis war, ...
Weil diese Tradition um die Folgen fürchtete und ...


Da liegt ihr falsch, die humanistische Idee war ganz in die kirchliche Tradition eingebunden: Erasmus, Michelangelo, die Kolonnaden des Petersplatzes, die Peterskirche; Die Kirche hat doch das Augustusreich im Jahre 800 überhaupt erst wieder ins Leben gesetzt, durch die Weihe Karls des Großen.
Die Renaissance verdankte ihre Entstehung der Pflege der Überlieferung in den klösterlichen Scriptorien.

Es gab 3 Humanismen, zuerst den in Italien, Petrarca, Boccaccio, mit weiter Ausstrahlung; dann gab es den "2. Humanismus" vor allem in D., bei Goethe, Schiller, Hölderlin; vor allem gab es das Humboldtsche "humanistische Gymnasium", das die "einzige wirkliche Bildung" vermittelte; und dann gab es nach dem 1. Weltkrieg einen 3. Humanismus, der nicht viele Wellen schlug.
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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon marcus03 » Do 18. Mai 2023, 10:09

Sapientius hat geschrieben:und dann gab es nach dem 1. Weltkrieg einen 3. Humanismus, der nicht viele Wellen schlug.

Nach dem 2. WK (1947) schrieb Heidegger seinen "Brief über den Humanismus".

https://de.wikipedia.org/wiki/Brief_%C3 ... smus%C2%AB
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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon medicus » Do 18. Mai 2023, 10:35

Nun danket alle Odinus Thorus, dass er hier ein Fass zu solchen philosophschen Themen aufgemacht hat, die die Foristen/innen seit Wochen beschäftigen. :D
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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon mystica » Do 18. Mai 2023, 12:51

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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon marcus03 » Do 18. Mai 2023, 15:18

mystica hat geschrieben:Die humanistischen Lehren seien seinsvergessene Auslegungen des Wesens des Menschens, die die Seinsverfassung des Menschen im Sein selbst nicht genügend bedenken und dadurch das eigentliche Wesen des Menschen, das sich im Sein gründet, verfehlen.

Was soll man sich unter "seinsvergessene Auslegungen des Wesens des Menschen" , "Seinsverfassung",
"das eigentliche Wesen, "Gründung im Sein" vorstellen?

Für dich war Heidegger bisher nur der "alte Waldschrat", von dem du nicht viel zu halten scheinst.

Darum ist der atheistische Humanismus von der kath. Kirche stets streng verurteilt worden, weil dieser sich anmaße, ohne Gott und Kirche sein Leben autonom und selbstbestimmt zu gestalten.

Auch dieser Humanismus kennt die Liebe.
Und laut NT IST GOTT DIE LIEBE.
Also kann die Kirche ihn nicht verurteilen. Sie hat kein Patent auf die Liebe.
Der Geist der Liebe weht überall, auch und vlt. stärker EXTRA ecclesiam.
Zudem hat Christus uns zur Freiheit = Autonomie (in Liebe) befreit.
Wer wahrhaft liebt, hat es mit Gott zu tun (Rahner: unthematisch oder explizit).

Es stellt sich die Frage an dich: WAS IST LIEBE FÜR DICH, mystica?
Jesus ist die menschgewordene Liebe Gottes, die humanste Liebe ever!
Machs wie Gott: Werde [ein liebener] Mensch! (Klaus Hemmerle)
Auch im Schreiben kann man Liebe ausdrücken. Das vermisse ich und wohl auch andere
immer wieder bei dir. Am übertriebenen, apologetischen Glaubenseifer kann die Liebe sehrleiden und sogar krachend scheitern.
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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon Sapientius » Do 18. Mai 2023, 18:39

Mystica, du hebst die Bruchstellen hervor, bei Michelangelo und Erasmus; ich würde lieber die Verbindungslinien sehen.

Für Humanismus haben wir Lateiner unser klassisches Motto, ein Zitat des Komödiendichters Terenz:
"Homo sum, nil humani a me alienum puto".
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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon mystica » Do 18. Mai 2023, 19:10

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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon mystica » Do 18. Mai 2023, 19:14

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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon marcus03 » Fr 19. Mai 2023, 06:34

mystica hat geschrieben:Denn jede Kritik, die sich rein äußerlich nur an seinen neologistischen Begrifflichkeiten abarbeitet, trifft nicht den wahren Sinngehalt seines Seinsdenkens.

Das worin KONKRET besteht? Warum so abstrakt und inhaltsleer?
mystica hat geschrieben:Dabei ist zu konstatieren, dass Heidegger sich mit dieser Immunisierungsstrategie gegen jegliche Form der Kritik unangreifbar macht, weil sie von außen kommt und den wahren Sachverhalt seines Denkens niemals trifft

Das bestreite ich massiv. Man hat ihn in der Luft zerrissen bis hin zum Dampfplauderer.
Dieser Philosoph, den ich persönlich kenne, hält nichts von ihm:
https://www.uni-trier.de/universitaet/f ... f-dr-peter

mystica hat geschrieben:Es tut mir leid, lieber Markus, aber diese theologisch überladene Gefühlsduselei mit der "Liebe Gottes" ist echt nicht meine Welt.

Nix mit Gefühlsduselei! So redet nur jemand, der nicht weiß oder nie erfahren hat, was Liebe ist.
Die gibt es nicht im Kopf oder reinem Denken.

mystica hat geschrieben: Denn Du zitierst andauernd das Johannesevangelium und gleichzeitig aber gestehst Du ein, dass gerade dieses Evangelium das bei Weitem ahistorischste von den 4 Evangelien des NT sei.

Du hast den Tenor des Ev offenbar nicht verstanden.
Tipp: Lies den Kommentar aus der EKK- Bibelkommentarreihe.
Bald gibt es einen neuen von Jörg Frey:
https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Frey
https://www.theologische-buchhandlung.de/ekk.htm

mystica hat geschrieben:Diese scheinheilige Liebesduselei in der Theologie und Kirche kann und will ich nicht mehr tolerieren!

Ich auch nicht!
Du hast aber nicht das Recht, deswegen so über die Liebe herzuziehen, nur weil du sie selber nicht kennst
oder ausreichend erfahren hast.

mystica hat geschrieben:PS Mein Schreibstil ist vorwiegend ein sachlich-argumentativer,

Er ist v.a. knallhart, apodiktisch, suggestiv, z.T. behauptend ohne Begründen, selektiv,
oft voller Intoleranz, nur deine Sichtweise zulassend,
die du mit Zähnen und Klauen verteidigst.
Soviel kannst du gar nicht studiert haben um zu unangreifbaren Statements zu kommen.
Ob du alles richtig verstanden hast oder interpretierst, ist oft auch fraglich.
Als ernüchterte Radikalapologetin des Katholizismus hast du eine 180°-Wende hingelegt,
die wohl nicht nur mich völlig überrascht, ja umhaut.

Die Rolle der advocata diaboli nehm ich dir so nicht ab.
Du bist hoc tempore ein diabolella, bei der man nicht mehr weiß, woran man mit ihr ist.
Du wirfst alles durcheinander und stellst es auf den Kopf.


PS:
Wann trittst du aus der katholischen Kirche aus?
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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon Sapientius » Fr 19. Mai 2023, 10:00

Mit Widersprüchen leben!

Platon listet in dem späten Dialog Parmenides eine Reihe von Widersprüchen auf, in die seine Ideenlehre führt; er macht keinen Versuch, diese Widersprüche aufzulösen; also ist eigentlich die Ideenlehre erledigt. Aber dann sagt er: wenn Wissenschaft möglich sein soll, dann müssen wir von der Ideenannahme ausgehen.
So ungefähr ist es heute noch: wir bekommen nicht alles auf die Reihe; wer in der Schule tätig ist/war, kann davon ein Lied singen.
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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon Odinus Thorus » Fr 19. Mai 2023, 10:29

marcus03 hat geschrieben:Wann trittst du aus der katholischen Kirche aus?


Lieber Marcus, ich möchte Dich mal über Deinen Irrtum aufklären: Du befindest Dich auf dem Schiff derjenigen, die viele Beobachtungen gemacht haben in der Welt um am Menschen, und zu dem Schluss gekommen sind, dass Gott nicht existiert. (Ich bin übrigens derselben Meinung, d. ich meine, Gott existiert nicht. Wenn er existieren würde, hätte man ihn gefunden und könnte ihn zeigen, wie man ein seltenes Mineral zeigt)

Da die Masse der Leute, die meinen, es gäbe einen Gott, die Kirche für alles damit zusammenhängende zuständig halten, sind sie in der "Kirche".
Folglicherweise, versuchen dann diejenigen, die alles, was mit Kirche zu tun hat, alles für Mumpitz, Lug und Betrug u.s.w. halten, Abstand von der Kirche. Sie wollen austreten. Sie haben seit der Säkularisation, und den damit einsetzenden Umbauten an Staat und Gesellschaft das Recht dazu, und das ist auch gut so.

Aber, genauso, wie Flüchtlinge in ihre neue Heimat ihre alte als Ballast mitschleppen und sich selbst und den anderen dadurch unendlich Schwierigkeiten bereiten, so sieht in der Regel die Flucht aus der Kirche aus. Entweder sie gründen eine neue Kirche (Protestantismus) oder sie gründen einen säkularen Staat, wo sie dann wieder genau dieselben Institutionen einrichten, die es in der alten Kirche gab. Auch der säkulare Staat, hat Priester, Büttel, einen König, Jäger, Sünde (Schuld). Es gibt nur einen Unterschied: Die Kirche hat 10 Gebote +1 (Steuern zahlen) - der Staat dagegen unendlich Gesetze. Ich möchte wissen: Wo ist der Gewinn?

Und speziell bei Dir, Marcus, sieht man, dass Du noch keinen Zentimeter aus dem Haus der Kirche raus bist, und wenn Du 10 x ausgetreten bist. Du hast die Lehre des Gekreuzigten mehr verinnerlicht, als Millionen Kirchgänger. Und ich vermute auch, die befolgst seine Lehre im Leben mehr, als Millionen "praktizierende Katholiken". In einer Beobachtung gebe ich Dir allerdings, die Leute, die in der Kirche sind, scheinen mir manchmal die schlechteren Menschen zu sein, einschliesslich meiner Person, doch da fällt mir wieder die Strophe ein: "Besser sind wir (Christen) nicht, aber besser sind wir dran!".

Hiermit sei Dir klar gemacht, dass zumindest Dein "Kirchenaustritt" keiner war. Du bist einer der Menschen zu denen Gomez Davilas Diktum passt: Die meisten sind mit dem Messner verzankt, und glauben deshalb Atheisten zu sein.

Der Satan hat, im Gegensatz zu Dir, kapiert wie man die Leute von Gott wegbringt.
1. Verwirren
2. Die kirchliche Lehre diskreditieren.
3. Die Menschen beschäftigen (abhängig machen durch Arbeit und (Fressen, Saufen, Ficken) Zeit rauben und berieseln, dass die Stimme des Gewissens nicht mehr erkannt und gehört wird. Auslöschen aller höheren Ideen. (Hollywoodfilme kucken)
Denn das Gewissen ist die Stimme Gottes. Deswegen sagte ich oben, Gott existiert nicht. Nein, er wirklich existiert nicht, er insistiert. Ohne mich kann er ein Nu nicht leben.
Ich will Dir jetzt nicht darlegen, was du alles tun müsstest, um konsequent Atheist zu sein, verrate Dir nur soviel: es ist nicht möglich!

Es wäre von Dir ein Akt christlicher Demut, wieder einzutreten in den Sauhau....äh... Schafstall und zu bekennen: Ich gehöre dazu! (Vergiss nicht: Ochs und Esel waren Zeugen) Der erste Akt spirituelle Intelligenz besteht in der Unterscheidung zwischen den Dingen, die ich beeinflussen und ändern kann, und denen, von denen das nicht gilt!

Gruss
Odinus Thorus
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Re: Religion und Sprache im ORF

Beitragvon mystica » Fr 19. Mai 2023, 12:22

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